Die Bilder und Berichte von Hundetötungen in der Ukraine im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft 2012 hatten eine Diskussion über den tierschutzgerechten Umgang mit Straßentieren im Vorfeld der EM entfacht. Um eine nachhaltige und tierschutzgerechte Reduzierung der Straßentierpopulation zu erreichen, unterzeichneten der Deutsche Tierschutzbund und die Stadt Kiew im Februar 2012 einen Vertrag. Hier wurde vereinbart, frei lebende Tiere zu kastrieren und im Anschluss wieder in ihrem angestammten Revier freizulassen.
Auch privat gehaltene Hunde, deren Vermehrung eine der Ursachen für die Überpopulation der Straßenhunde ist, werden in die Kastrationsaktionen einbezogen. Zu den Aufgaben, die im Vorfeld und während des Projektes vom Deutschen Tierschutzbund koordiniert werden müssen, zählen die notwendige technisch-medizinische Ausstattung der städtischen Tierkliniken, die Suche nach geeigneten Tierärzten, logistische Fragen sowie das Planen einer umfassenden Öffentlichkeitsarbeit. Seit April 2012 haben die Kastrationsaktionen in Kiew begonnen. Unterstützen Sie diese mit ihrer „Projektpatenschaft Kiew“.
Werden Sie „Kiew-Pate“ und unterbrechen Sie gemeinsam mit uns den Kreislauf der ständigen Vermehrung!
Tierschutzzentrum Odessa
Im Mai 2005 hat der Deutsche Tierschutzbund das Tierschutz- und Kastrationszentrum in Odessa eröffnet, um Straßentieren in der Hafenstadt in der Ukraine zu helfen. Das Projekt folgt der Strategie „Fangen, Kastrieren, Freilassen", um den ewigen Teufelskreislauf der Vermehrung der Straßentiere zu durchbrechen. Nach der medizinischen Versorgung und einer Erholungsphase im Tierschutzzentrum dürfen die Hunde und Katzen wieder in ihr angestammtes Revier. Das Projekt ist einzigartig und zugleich Vorbild für viele andere osteuropäische Länder.
Werden Sie „Odessa-Pate“ und unterbrechen Sie gemeinsam mit uns den Kreislauf der ständigen Vermehrung!
Unser Tierschutzzentrum in Weidefeld
Auf einem etwa 13 Hektar großen Gelände im Norden Schleswig-Holsteins hat der Deutsche Tierschutzbund eine bundesweit einmalige Einrichtung geschaffen: das Tier-, Natur- und Jugendzentrum Weidefeld. Seine Aufgaben sind vielfältig - es ist Auffangstation für beschlagnahmte Wild- und Haustiere, Heimat für schlecht gehaltene oder beschlagnahmte Tiere aus der Landwirtschaft und letzte Hilfe für ölverseuchte Seevögel.
Problematische Hunde werden vor Ort fachkundig betreut und trainiert, um sie zu resozialisieren. Als wissenschaftliche Einrichtung entwickelt das Tierschutzzentrum außerdem praxisnahe Lösungen zu aktuellen Tierschutzfragen und bietet auch Kindern und Jugendlichen Einblick in die aktive Tier- und Naturschutzarbeit.
Mit einer Projektpatenschaft für unser Zentrum in Weidefeld helfen Sie mehr als nur einem Tier: Sie unterstützen unsere dortige Tierschutzarbeit in all ihren Facetten und tragen dazu bei, das diese Oase des Tierschutzes dauerhaft bestehen kann. Freuen Sie sich als Projektpate über einen umfassenden Patenbericht zum Jahresende und ein vielseitiges Patentreffen jeden Sommer.
Werden Sie „Weidefeld-Pate“ und helfen Sie uns beschlagnahmten und misshandelten Tieren wieder ein neues Zuhause zu geben!
Hundeprojekt Lissi Lüdemann-Haus in Weidefeld
Sie können – neben dem Gesamtprojekt in Weidefeld – auch das Hundeprojekt im Tierschutzzentrum Weidefeld als Pate unterstützen!
Einige Hunde, die in Tierheimen auffälliges Verhalten zeigen, überängstlich sind oder sogar aggressiv, können deshalb von dort aus nicht vermittelt werden. Die Ursache für das Verhalten dieser Hunde liegt meist in ihrer Aufzucht bzw. in der zurückliegenden Haltung. Diesen Hunden muss geholfen werden! Im Lissi Lüdemann-Haus für Not leidende und hilfsbedürftige Hunde werden speziell solche Hunde aufgenommen und fachlich betreut.
Ein Ziel der Resozialisierungs-Maßnahmen ist es, die wieder wesensgefestigten Hunde an verantwortungsbewusste Tierhalter zu vermitteln. Entscheidend ist dabei vor allem, dass diese Hunde wieder Vertrauen zum Menschen aufbauen – das ist der erste Schritt zur Vermittlung. Diese ist bei jedem Training das Ziel der Mitarbeiter im Lissi Lüdemann-Haus: Sie wollen für ihre Schützlinge ein neues Zuhause finden, wo tierliebe und hunde-erfahrere Menschen mit den missverstandenen Vierbeinern richtig umzugehen wissen.
Seit 2002 therapiert und vermittelt das Team um Dr. Katrin Umlauf unzählige Hunde aus diesem Projekt und noch ganz viele warten in den Tierheimen darauf, eine Chance zu bekommen. Von den hier gesammelten Erfahrungen profitieren gleichzeitig die Tierschutzvereine im Deutschen Tierschutzbund. Tierheimmitarbeiter erhalten Hilfe vor Ort oder können mit ihrem „Sorgenfell“ nach Weidefeld kommen und hier mit dem kompetenten Team trainieren.
Werden Sie Hundeprojekt-Pate des Lissi Lüdemann-Hauses im Tierschutzzentrum Weidefeld und helfen Sie mit, dass aus Problemhunden wieder glückliche Familienmitglieder werden!